Die Sahara Masters ist eine lizenzfreie Offroad-Rallye, welche auf Bestzeit und nach Roadbook ausgetragen wird. Sie findet von 6.Oktober. bis 20.Oktober 2012 in Tunesien statt. Die Veranstaltung beginnt mit der Papier- und technischen Abnahme im Hafen von Genua/Italien und endet zwei Wochen später mit der Überfahrt von Tunis zurück nach Genua.
Teilnehmer:
Zugelassen sind nationale und internationale Fahrer/Teams mit oder ohne Sportfahrerlizenz. Vorausgesetzt wird ein gültiger Führerschein und Reisepass, der bei Veranstaltungsbeginn noch 6 Monate Gültigkeit haben muss.
Klasseneinteilung:
Unterschieden wird in jeder Kategorie nach K 1 (erfahrene Fahrer), K 2 Anfänger und Neueinsteiger, sowie Touristen.
Erfahrene Fahrer fahren die gesamte Länge aller Sonderprüfungen, zum Teil mit hohem Schwierigkeitsgrad, sowie Dünen- und Sandetappen. Ihre Fahrzeuge müssen die Auflagen der vorgegebenen Notfall- und Pflichtausrüstung der Klasse K1 erfüllen. Der Wechsel in die Anfänger- oder Touristenklasse ist während der Veranstaltung möglich. Die längeren Fahrzeiten der bereits absolvierten Sonderprüfungen in der Klasse K1 werden jedoch für die Auswertung in der neuen Klasse beibehalten.
Anfänger und Neueinsteiger fahren nur einen Teil der gesamten Sonderprüfungen. Die Strecken sind verkürzt und vereinfacht. Dünenetappen werden teilweise umfahren. Ihre Fahrzeuge müssen die Auflagen dervorgegebenen Notfall- und Pflichtausrüstung der Klasse K2 erfüllen. Der Wechsel in die Touristenklasse ist möglich; der Wechsel in Klasse K1 ist ausgeschlossen.
Touristen fahren nur einen kleinen Teil der Strecke und werden vom Veranstalter geführt. Ein Wechsel in die anderen Klassen ist ausgeschlossen. Zuglassen sind alle geländegängigen Fahrzeuge und SUVs. Es gibt keine Sonderprüfungen auf Bestzeit. Notfall- und Pflichtausrüstung sind dennoch vorgeschrieben, ebenso das Anbringen der vom Veranstalter gestellten Startnummern und Sponsorenaufkleber.
Die Klasseneinteilung wird bei der Nennung von jedem Fahrer/Team selbst gewählt. Es gibt für die Klassen K1 und K2 eine eigene Wertung, die jeweils ersten drei im Klassement erhalten eine Trophäe. Innerhalb der jeweiligen Klasse wird nicht nochmals nach Fahrzeuggröße oder –Leistung unterschieden.
Kategorien:
Es wird in vier Kategorien gestartet:
Kategorie 1: Motorräder Zugelassen sind Ein- und Zwei -Zylinder-Enduros mit einer Mindesttankreichweite von 150 Kilometern und der notwendigen Notfall- und Pflichtausrüstung. Die Motorräder müssen angemeldet und versichert sein. Die Fahrer verpflichten sich, während der gesamten Veranstaltung Helm und Schutzausrüstung zu tragen, sowie die vom Veranstalter gestellten Startnummern und Sponsoren Aufkleber anzubringen.
Kategorie 2: UTVs, Quads, Gespanne und Buggys Zugelassen sind UTVs, Quads, Gespanne und Buggys mit einer Mindesttankreichweite von 150 Kilometern und der notwendigen Notfall- und Pflichtausrüstung. Die Fahrzeuge müssen angemeldet und versichert sein. Die Fahrer verpflichten sich, während der gesamten Veranstaltung Helm und Schutzausrüstung zu tragen, sowie die vom Veranstalter gestellten Startnummern und Sponsoren Aufkleber anzubringen.
Kategorie 3: Geländewagen Zugelassen sind alle Geländewagen mit einer Mindesttankreichweite von 400 Kilometern und der notwendigen Notfall- und Pflichtausrüstung. Die Fahrzeuge müssen angemeldet und versichert sein. Die Fahrer verpflichten sich, während der gesamten Veranstaltung den Gurt anzulegen und während der Wertungsprüfungen den Helm zu tragen, sowie die vom Veranstalter gestellten Startnummern und Sponsoren Aufkleber anzubringen.
Kategorie 4: Lastwagen Zugelassen sind alle Lastwagen, die laut Hersteller als LKW gebaut wurden, mit einer Mindesttankreichweite von 400 Kilometern und der notwendigen Notfall- und Pflichtausrüstung. Geländewagen mit LKW-Zulassung sind in der Klasse 3 zu nennen. Die Fahrzeuge müssen angemeldet und versichert sein. Die Fahrer verpflichten sich, während der gesamten Veranstaltung den Gurt anzulegen und während der Wertungsprüfungen den Helm zu tragen, sowie die vom Veranstalter gestellten Startnummern und Sponsoren Aufkleber anzubringen.
Sonderwertung:
Es wird eine Mannschaftswertung ausgeschrieben. Die Mindestteilnehmerzahl beläuft sich auf drei Fahrzeuge oder mehr. Gewertet werden die besten drei, Grundlage ist die Platzierung im Gesamtklassement. Eine Mischung unterschiedlicher Kategorie ist möglich.
Notfall- und Pflichtausrüstung:
Die Notfall- und Pflichtausrüstung wird sowohl bei der Fahrzeugabnahme als auch an den Starts der jeweiligen Sonderprüfungen kontrolliert.
Alle Teilnehmer
5 Ltr. Trinkwasser und Verpflegung für zwei Tage.
Klasse 1 & 2:
5 Ltr. Reservekraftstoff, Mindestreichweite ohne Tankstop 150 km.
Klasse 3:
20 Ltr. Reservekraftstoff, Mindestreichweite ohne Tankstop 400 km.
Klasse 4:
40 Ltr. Reservekraftstoff, Mindestreichweite ohne Tankstop 400 km.
Alle Fahrzeuge auf den Wertungsstrecken:
Satellitentelefon, GPS, Tripmaster, Kompass, Signalraketen (mind. 6 Patronen rot, 3 Patronen grün), Notfallblitzleuchte (ca. 60 Blitze pro Sekunde), reflektierende Isolationsdecke, Erste-Hilfe-Set, Bordwerkzeug Klasse 3 & 4 zusätzlich: Feuerlöscher, robuste Bergegurte sowie stabile Abschlepphaken an Front und Heck des Fahrzeugs, Schaufel und Sandbleche. Fahrzeuge mit ausreichend großem Sicherheitstank benötigen keinen Reservekraftstoff.
Für Touristen gelten gesonderte Regeln.
Unfallrettungen und Suchaktionen:
Rettungs- und Suchflüge sind kostenpflichtig. Eine Flugminute kostet € 45,- pro Person. Teilnehmerkranken- und Unfallversicherung sind zwingend vorgeschrieben.
Konkurrenten des Hauptsponsors der Veranstaltung sind verboten, die Bekanntgabe erfolgt spätestens vier Wochen vor dem Start. Die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Aufkleber, Rallyeschilder und Startnummern müssen vorschriftsmäßig nach Beklebungsplan angebracht werden. Das Anbringen eigener Sponsoren Aufkleber ist so zu gestalten, dass die vom Veranstalter beanspruchten Flächen nicht beeinträchtigt werden. Wer keine, begrenzte oder nur eigene Werbung zulässt, zahlt vor Übergabe der Teilnehmerlizenz und dem Fährticket einen Zuschlag von 100% des Startgelds. Nach Beendigung aller Kontrollen und dessen OK-Meldung erfolgt die Aushändigung der Teilnehmerlizenz und des Fährtickets. Ohne dieses Ticket ist die Einfahrt in den Hafen, die Verladung des Fahrzeugs und die Kabinenbelegung nicht möglich.
Proteste:
Unstimmigkeiten zwischen den Teilnehmern werden auf Antrag vom Sportgericht geschlichtet. Proteste müssen schriftlich noch am gleichen Tag bis 21:00 h eingereicht werden. Die Protestgebühr von € 200,- ist im Voraus fällig und wird einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt. Sammelproteste sind nicht zulässig. Gegen die Bestimmungen und das Reglement der Rallyeorganisation sind keine Proteste zulässig. Das Sportgericht besteht aus drei Mitarbeitern der Organisation. Das Urteil des Sportgerichts ist nicht anfechtbar.
Siegerehrung:
Nach dem letzten Fahrtag erfolgt die Siegerehrung und natürlich: Champagner für Champions Für die Teilnehmer aller Klassen, Fahrer und Beifahrer: Pokale für die Plätze 1, 2 und 3 sowie Embleme für alle Teilnehmer.
Pokale für die Klasse K1 und K2: Platz 1, 2 und 3. Pokale für die Mannschaftswertung: Platz 1, 2 und 3.
Pokale für die Damenwertung: Platz 1, 2 und 3. Für jedes Teilnehmerfahrzeug: Erinnerungs-Urkunden in Vierfarbdruck mit Teilnehmerfoto.
Änderungen von Ausschreibung und Reglement
Grundlagen der gesamten Veranstaltung sind die DEUTSCHEN Texte von Ausschreibung und Reglement vom 5.12.2010, sowie AGB des Veranstalters, einschließlich aller bis zum Ende der Veranstaltung erschienenen Bulletins.
Änderungen von Ausschreibung und Reglement bedürfen der schriftlichen Form und werden als Bulletin oder gänzlich überarbeitete Ausschreibung bzw. Reglement mit neuer Datierung vorgenommen.
Der geänderte Teil ist "rot" und "kursiv" dargestellt.
Die Bulletins werden allen Teams, die eine gültige Nennung abgegeben haben automatisch zugeschickt und sind gegengezeichnet zurückzusenden/-geben oder werden gegen Unterschrift persönlich übergeben.