Die Rallye Sahara Masters stellt eine Veranstaltung mit erheblichen Anforderungen an Mensch und Material dar. Durch Fahrten in schwierigen Gelände- und Streckenverhältnissen kann es zu extremen Belastungen kommen. Im Veranstaltungsland können Sand- und Staubstürme, sintflutartige Niederschläge und sonstige ungünstige Wetterbelastungen usw. auf Personen, Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände einwirken. Der Veranstalter haftet nicht für Personenschäden, Beschädigungen oder Verlust von Fahrzeug, Ausrüstungsgegenständen etc. Die Teilnehmer bestätigen mit ihrer Unterschrift auf dem Nennungsformular, oder mit Abgabe der Online Nennung, dass sie sich der Risiken bewusst sind und auf eigene Gefahr und ohne nachträgliche Einwendungen an der Veranstaltung teilnehmen.
Jeder Teilnehmer ist zur Einhaltung und Beachtung der straßenverkehrsrechtlichen und sonstigen Vorschriften verpflichtet. Jegliche von ihm verursachten Kosten wegen Verletzungen von Gesetzen, Strafvorschriften etc., Ordnungs- und Bußgelder o. ä. gehen zu seinen Lasten.
Die Teilnehmer, Fahrer und Beifahrer sowie auch die KFZ- Eigentümer, nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil bzw. stellen ihr Fahrzeug zur Verfügung. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für ihr Fahrzeug und für alle evtl. von ihnen oder ihrem Fahrzeug verursachten Schäden.
Verantwortlichkeit des Veranstalters
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, alle durch höhere Gewalt, aus Sicherheitsgründen oder von den Behörden angeordneten erforderlichen Änderungen von Ausschreibung und Reglement vorzunehmen, falls dies durch außerordentliche Umstände bedingt ist, ohne irgendwelche Schadensersatzverpflichtungen zu übernehmen.
Die Rallye- Organisation stellt die medizinische Erstversorgung der Fahrer bei einem Unfall sicher, ist aber für die Bergung des Fahrzeuges nicht verantwortlich. Der Veranstalter wird so weit als möglich behilflich sein, das Fahrzeug zu bergen. Eventuell entstehende Kosten (Kräne, Hubschrauber, schweres Gerät etc.) sind vor Ort vom Teilnehmer zu tragen. Der Veranstalter wird nach Möglichkeit das Fahrzeug zum nächsten Fahrerlager, zur nächsten größeren Stadt, zur nächstliegenden Werkstatt bzw. zum nächst größeren Hotel transportieren.
Danach muss der Teilnehmer den Weitertransport von Fahrzeug und Personen zum Hafen nach Tunis selbst organisieren (Schutzbrief). Selbstverständlich wird der Veranstalter den Teilnehmer dabei unterstützen.
Durchführung
Der Streckenverlauf wird in deutscher Sprache durch ein Roadbook, bzw. durch Angabe von Koordinaten dokumentiert.
Die Zeitkontrollen sind vom ersten bis zum letzten Rallyetag fortlaufend durchnummeriert. Ihre Positionen sind im Roadbook angegeben.
Die Durchfahrtskontrollen sind vom ersten bis zum letzten Rallyetag fortlaufend durchnummeriert. Ihre Positionen sind nur teilweise im Roadbook angegeben (versteckte DK: die DK kann auf jeder angegebenen GPS- Koordinate liegen). Die Anzahl der Durchfahrtkontrollen einer Etappe sind auf dem Deckblatt des Roadbooks vermerkt.
Zeichenerklärung
Achtung, nach 100 Meter erfolgt die Zeitnahme Geschwindigkeit reduzieren max. 30 km/h
Zeitnahme, Geschwindigkeit nicht reduzieren Zeitnahme erfolgt automatisch weiterfahren und Fahrzeug parken, danach Bordkarte zum Zeitnehmer bringen.
Achtung DK, in 100 Meter anhalten und Bordkarte abstempeln lassen,